Umverlegung 110 kV – Freileitung Tagebau Reichwalde

PROJEKTZIELE

Im Tagebau Reichwalde erfolgte die Umverlegung einer 110 kV-Freileitung. Mit den Nebenbestimmungen der Plangenehmigung wurde eine Ökologische Baubegleitung (ÖBB) vor, während und nach der Bauzeit festgesetzt. Mit der ÖBB wird die fachgerechte und genehmigungskonforme Umsetzung von Vermeidungs-, Minderungs-, Artenschutz- und Baumschutzmaßnahmen überwacht. Die Baumaßnahme untergliederte sich wie folgt:

  • Baufeldfreimachung, Kontrolle der Gehölze auf Nistkästen, Horste und Fledermausquartiere
  • Herstellung der Zuwegungen sowie die Errichtung der Masten inkl. Fundamente
  • Herstellung des Seilzuges
  • Rückbau der Altmasten

PROJEKTBESCHREIBUNG

Durch regelmäßige Befahrungen und Teilnahme an Bauberatungen wurden die Maßnahmen zur Vermeidung unzulässiger Auswirkungen des Vorhabens kontrolliert und mögliche Verstöße gegen das BNatSchG rechtzeitig verhindert.

Die Grundlage hierfür bilden die in der FFH-Verträglichkeitsuntersuchung, im Artenschutzrechtlichen Fachbeitrag und im landschaftspflegerischen Begleitplan festgelegten Maßnahmen sowie die mit der Plangenehmigung auferlegten Nebenbestimmungen.

Die Koordinierung erforderlicher Maßnahmen wie z. B. die Errichtung von Amphibienschutzzäunen vor der Frühjahrswanderung oder die Durchführung von Vergrämungsmaßnahmen vor Realisierung des Seilzuges sind ebenso Gegenstand der ÖBB.

Alle Befahrungsergebnisse der jeweiligen Teilmaßnahmen wurden dem AG zur Kenntnis gegeben und in einer Abschlussdokumentation zusammengefasst.

 

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Ansprechpartner

Evelyn Böhnisch
Tel.: +49 3573 78-3460
E-Mail: evelyn.boehnisch@gmbgmbh.de

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