Geoelektrische Messungen und geologische Bearbeitung der Jänschwalder Rinne

PROJEKTZIELE

  • Untersuchung der glazigenen Lagerungsstörungen im Bereich der Jänschwalder Rinne.
  • Aussagen zur Verbreitung bindiger Sedimente innerhalb des Brückenschnitts 3.
  • Hinweise zu möglichen Restwasservorkommen im Böschungsbereich.
  • Lokalisieren von Sedimentkomplexen, die einen negativen Einfluss auf die Standsicherheit der Böschungen ausüben.

PROJEKTBESCHREIBUNG

Im Bereich der ca. WNW-SSE streichenden, während des Quartärs modellierten Jänschwalder Rinne, sind Beckensedimente (häufig gebändert) besonders im Niveau des Brückenschnittes 3 anzutreffen. Vorwiegend in den gebänderten Bereichen sind an die tonigen Schlufflagen sehr viele kleinflächige Harnische mit geotechnischer Relevanz gebunden. An der Rinnenbasis, die sich im zentralen Bereich unterhalb des Niveaus 2. Flözbank befindet, dominieren umgelagerte tertiäre Schichten und Geschiebesedimente.

Im Intervall von ca. 3 – 4 Wochen werden durch die GMB GmbH auf der Hauptarbeitsebene entsprechend den Anforderungen des AG (Strossenabschnitt, Stationsbereich) geoelektrische Messungen parallel zur Unterkante des Böschungsschnitts 2 durchgeführt. Die Ergebnisse der Messungen werden in Form von Schnitten bis in die Tiefe von 40 m vertikal veranschaulicht. Die horizontale Darstellung erfolgt tiefenorientiert in 10 m Schritten. Spätestens zwei Tage nach der Messung werden dem AG die Unterlagen vorab digital in den Formaten .srf .pdf und .dgn zur Verfügung gestellt. Die geophysikalischen Informationen werden mit den fortlaufend aktualisierten geologischen Aufschlüssen (Kartierungen, Bohrungen) verschnitten. Auf dieser Basis wird das geophysikalisch/ geologische Modell aktualisiert. Der Auftraggeber erhält ein Messprotokoll, das Angaben zu den Lagerungsverhältnissen der Sedimente im Bereich der Hauptarbeitsebene und den Böschungsbereichen beinhaltet. Es werden Empfehlungen zu lokalen Nacherkundungs-maßnahmen wie einzelnen Bohrungen und Kartierungen im Bereich aktuell erkannter Anomalien ausgesprochen. Sie tragen zur Erhöhung der geotechnischen Sicherheit bei.

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Ansprechpartner

Dr. Antje Schreyer
Tel.: +49 3564 6-96316
E-Mail: antje.schreyer@gmbgmbh.de